Diesel Floating-Modell:
Steigende Dieselkosten verteuern den Transport erheblich
Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland hat der Dieselpreis die € 1,50 im Mai 2008 überschritten und ist damit teurer als Superbenzin. Die Kosten für Diesel unterliegen erheblichen Schwankungen und stellen zunehmend einen unkalkulierbaren Kostenfaktor dar – und das hat unvermeidliche Auswirkungen auf das Transportgewerbe.
Bei der Xaver Bosch GmbH schlägt der Treibstoff bei den Stückgut-/Netzwerkverkehren immerhin mit etwa 12 Prozent an den Gesamtkosten für die speditionelle Leistungserbringung zu Buche. Im Bereich der Teil- und Komplettladungsverkehre liegt der Anteil der Treibstoffkosten deutlich höher bei weit über 30 Prozent.
Zum 01.01.2008 hat die Xaver Bosch GmbH deshalb erstmals eine variable Methodik zur Berechnung eines separaten Treibstoffzuschlags eingeführt - das Floating-Modell.
Zur Berechnung des Dieselzuschlages orientiert sich die Xaver Bosch GmbH am "Index des Statistischen Bundesamtes für Dieselpreise bei Abgabe an Großverbraucher". Nach dem so genannten Floating-Modell wird der Dieselzuschlag um 0,5 Prozentpunkte erhöht oder gesenkt, wenn sich der Index um 3 Prozent nach oben bzw. unten bewegt.
Umsetzung des Floating-Models bei der Xaver Bosch GmbH:
Dieselpreisfloating-Modell: |
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Nach dem Floating-Modell steigt oder fällt der Dieselzuschlag um 0,5 Prozentpunkte, wenn sicher der Dieselpreisindex um 3 % nach oben oder unten bewegt. |
Konkret bedeutet das:
Beim Absinken des Preisniveaus profitieren unsere Kunden automatisch. Im Gegenzug erhöht sich der Dieselzuschlag, wenn die Energiekosten signifikant steigen. Der Dieselzuschlag wird quartalsweise an die reale Preissituation angepasst. Für die Anwendung des "Floating-Modells" spricht nicht zuletzt, dass der administrative Aufwand auf ein Minimum gesenkt wird.
